MFL Leinetal will mit Infor ERP COM Effizienz und Transparenz in Fertigung und Vertrieb steigern

Juli 2008 – Die MFL Maschinen- und Formenbau Leinetal GmbH setzt auf Infor ERP COM, um die die Durchlaufzeiten in der Fertigung zu verbessern. Infor ERP COM ermöglicht schnelle und sichere Transaktionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette, inklusive Warenwirtschaft, Vertrieb und Buchhaltung.

MFL profitiert von den geschäftsspezifischen Funktionalitäten der Lösung für operative Arbeitsprozesse wie die Versionsverwaltung, Lieferantenbewertung und Bedarfsplanung sowie für die Terminkontrolle und Rahmenbestellungen. Integriert in Infor ERP COM implementiert MFL die Module Infor Global Financials, Infor ERP APS sowie Infor COM MES, um die Prozesse in den Abteilungen Finanzbuchhaltung, Personalwesen und Kostenrechnung zu unterstützen und einzubinden. Durch die zusätzliche Einführung von Infor PLM für das Product Lifecycle Management profitiert MFL von nahtlos integrierten Geschäftsprozessen, mit denen die Kapazitäten im Formenbau und in der Lohnfertigung besser geplant und Aufträge schneller und effektiver umgesetzt werden können.

MFL arbeitete zuvor mit einem kleinen Warenwirtschaftssystem basierend auf Excel und Access. Mit dem Wachstum des Unternehmens wurde das System immer untransparenter und eine durchgängige Produktionsplanung und -steuerung wurde zunehmend schwieriger. Der Prozess, Daten innerhalb der Lieferkette manuell zu transferieren, war zeitaufwändig und fehleranfällig.

„Seit der Geschäftsgründung 1999 ist unser Unternehmen kontinuierlich gewachsen. Um diese erfolgreiche Entwicklung fortzusetzen und dabei gleichzeitig unsere Planungsqualität und Produktivität zu steigern, haben wir professionelle Unterstützung gesucht“, sagt Mario Kioscha, einer der Geschäftsführer bei MFL. „Wir entschieden uns für Infor ERP COM aufgrund der branchenspezifischen Funktionalitäten und Erfahrung, die in der Software steckt. Die Lösung stellt beispielsweise Arbeitskarten mit Zeitvorgaben für den Werkzeugbau bereit, die unsere Planungen enorm erleichtern werden. Wir könnten dann unsere Auftragsdurchläufe optimieren und so unsere Leistung viel schneller und in besserer Qualität erbringen. Wir rechnen damit, dass die Fehlerrate und Reklamationskosten um fünf Prozent sinken werden.“

Mit Infor ERP COM können die Projekte und Kapazitäten in den Bereichen Formenbau und Lohnfertigung vorausschauend geplant werden, während die Konstruktionsdaten mit Hilfe von Infor PLM verwaltet werden. Dadurch, dass die System-Redundanzen behoben sind, kann MFL in allen Unternehmensprozessen die Transparenz und Effizienz verbessern und so die Unternehmensleistung signifikant steigern. „Infor ERP COM Lösung ist eine ausbaufähige, flexible und zukunftssichere Investition, mit der MFL weiter wachsen kann“, erklärt Wolfgang Kobek, Vice President Central Europe bei Infor. “Es ist das Ziel von Infor, Unternehmen in Wachstumsbranchen wie dem Maschinenbau Lösungen zu bieten, die ihren geschäftsspezifischen Anforderungen entsprechen und ihnen so die geringstmöglichen Gesamtbetriebskosten garantieren.“

Weiterführende Informationen zu den Infor ERP-Lösungen finden sich unter http://www.infor.de/loesungen/erp

Optimierte Geschäftsabläufe bei MFL Leinetal

Computer Woche – Die MFL Maschinen- und Formenbau Leinetal GmbH will mit Infor ERP COM sowohl die Effizienz als auch die Transparenz in Fertigung und Vertrieb steigern. Die MFL Maschinen- und Formenbau Leinetal GmbH setzt zur Infor ERP COM, um die Durchlaufzeiten in der Fertigung zu verbessern.

Infor ERP COM ermöglicht schnelle und sichere Transaktionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette, inklusive Warenwirtschaft, Vertrieb und Buchhaltung. MFL profitiert von den geschäftsspezifischen Funktionalitäten der Lösung für operative Arbeitsprozesse wie der Versionsverwaltung, Lieferantenbewertung und Bedarfsplanung sowie für die Terminkontrolle  und  Rahmenbestellungen. Integriert in Infor ERP COM implementiert MFL die Module Infor Global Financials, Infor ERP APS sowie Infor COM MES, um die Prozesse in den Abteilungen Finanzbuchhaltung, Personalwesen und Kostenrechnung zu unterstützen und einzubinden.

Aufträge schneller umsetzen
Mit der zusätzlichen Einführung von Infor PLM für das Product Lifecycle Management profitiert MFL von nahtlos integrierten Geschäftsprozessen, mit denen die Kapazitäten im Formenbau und in der Lohnfertigung besser geplant und Aufträge schneller und effektiver umgesetzt werden können. MFL arbeitet zuvor mit einem kleinen Warenwirtschaftssystem, basierend auf Excel und Acces. Mit dem Wachstum des Unternehmens verlor das System immer mehr an Transparenz, und eine durchgängige Produktionsplanung und –steuerung wurde zunehmend schwieriger. Der Prozess, Daten  innerhalb der Lieferkette manuell zu transferieren, war zeitaufwändig und fehleranfällig. „Unser Unternehmen ist kontinuierlich gewachsen. Um diese erfolgreiche Entwicklung fortzusetzen und dabei  gleichzeitige unsere Planungsqualität und Produktivität zu steigern, haben wir professionelle Unterstützung gesucht“, erklärt Mario Kioscha, einer der Geschäftsführer bei MFL. „Wir entschieden uns für Infor ERP COM aufgrund der branchenspezifischen Funktionalitäten und der Praxiserfahrung, die in der Software steckt.“ Die Lösung stellt beispielsweise Arbeitskarten mit Zeitvorgaben für den Werkzeugbau bereit, die die Planungen enorm erleichtern werden. So lassen sich Auftragsdurchläufe optimieren: „Wir können so unsere Leistung viel schneller und in besserer Qualität erbringen.“, erläutert Kioscha: „Wir rechnen damit, dass die Fehlerrate und Reklamationskosten um fünf Prozent sinken werden“.

Restrukturierung gemeinsam meistern

Maschinenmarkt 2008 –  Die Halle wird zu eng, die Maschinen stehen dicht an dicht. Neue Anlagen werden dort installiert, wo Platz ist. Die Folgen: keine klare Struktur in der Fertigung, Material muss über unnötig weite Strecken transportiert werden. Mit dieser Situation war auch die Firma Maschinen- und Formenbau Leinetal GmbH (MFL) konfrontiert.

Zur Lösung der beschriebenen Probleme wurde eine Hallenerweiterung beschlossen. Um die Erweiterungsfläche so effizient wie möglich zu nutzen und gleichzeitig die Produktion zu restrukturieren, unterstützte das IPH – Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH den Planungsprozess.

Die Maschinen- und Formenbau Leinetal GmbH (MFL) bietet kundenorientierte Planung, Beratung und Realisation von komplexen Projekten in den Bereichen Formen- und Werkzeugbau sowie Lohnfertigung. Schwerpunkte der Leistungen bilden Formen und Werkzeuge sowie Maschinen und Vorrichtungen für die Automobil- und Elektroindustrie, für den Werkzeugmaschinenbau sowie für die Kautschuk- und Kunststoffindustrie. Die Präzisionsfertigung ist zudem für Unternehmen aus den Bereichen Abfüll- und Verpackungsanlagen sowie Messtechnik tätig. Der Standort Neustadt/ Basse wurde 2008 um eine Produktionshalle erweitert, um die gewachsenen Fabrikstrukturen an die Wettbewerbsanforderungen anzupassen und ein weiteres Wachstum aufwandsarm zu ermöglichen. Die Planung der Restrukturierung wurde vom IPH gemeinsam mit MFL durchgeführt.

Wesentliche Zielsetzungen bei der Planung von Fabriken oder von Fertigungsbereichen sind z. B. die Entwicklung einer geeigneten Fabrikstruktur mit klaren Verantwortungsbereichen, ein gerichteter Materialfluss, kurze Wege sowie die Berücksichtigung von Erweiterungsmöglichkeiten. Die Fabrikplanung ist grundsätzlich unterteilt in die Phasen Vorbereitung, Strukturierung, Layoutgestaltung und Umsetzung [VDI0905]. Dieses Vorgehen ist sowohl für eine Neuplanung als auch eine Erweiterung und Restrukturierung anwendbar.

Workshopbasierte Planung
Die Durchführung der Planung erfolgt in mehreren Workshops in enger Zusammenarbeit zwischen dem IPH und den Industriepartnern. Zu diesem Zweck wurde bei MFL ein Projektteam zusammengestellt, das gemeinsam mit dem IPH die Workshops durchführte, so dass die beteiligten Mitarbeiter ihr spezifisches Fach- und Betriebswissen in die Planung einbringen konnten. In der Vorbereitungsphase erfolgte zunächst die Projektdefinition auf Basis der abgestimmten Zielsetzung, hier u. a. eine bessere Strukturierung des Materialflusses und eine erhöhte Transparenz der Verantwortungsbereiche. In einer umfassenden Fabrikanalyse wurden bspw Informationen über Produktstruktur, Liefer- und Durchlaufzeiten, Materialflussstruktur sowie Arbeitsorganisation aufgenommen und analysiert. Weiterhin sind Daten der Betriebsmittel, z. B. Abmessungen der Maschinen, und des Standortes bzw. Gebäudes zusammengestellt worden. Die Daten waren teilweise vorhanden und konnten in einem Workshop durch das Projektteam ergänzt werden. In der sich anschließenden Strukturierungsphase bestand die Aufgabe in der Gestaltung von technisch und organisatorisch funktionsfähigen Struktureinheiten und deren Beziehungen. Beispiele für Fabrikstrukturen sind die Bildung von funktionsorientierten Einheiten wie Dreherei und Fräserei (Werkstattprinzip), von Fertigungslinien (Fließprinzip) oder auch die produktorientierte Einteilung der Bereiche für „Renner“, „Läufer“ und „Exoten“. Bei der Firma MFL wurde eine Werkstattstruktur festgelegt, um so die flexibel auf die Anforderungen unterschiedlicher Werkstücke und auf unterschiedliche Bearbeitungsfolgen der Produkte reagieren zu können.

Layoutgestaltung am runden Tisch
In der Layoutgestaltung wurde die entwickelte Struktur räumlich umgesetzt. Die Layoutplanung wurde unterteilt in die Ideal- und die Realplanung und endete mit einem flächenmaßstäblichen Feinlayout. Zur Unterstützung der Layoutplanung bei MFL wurde mit maßstabsgetreuen Papierschablonen gearbeitet. Diese sind einfach zu erstellen und bieten den Vorteil, dass sie durch die Workshopteilnehmer im Layoutentwurf direkt umgeordnet werden können. Damit erhalten die Teilnehmer die Möglichkeit, ihre Ideen und Vorschläge „greifbar“ zu machen. Gleichzeitig können die Vor- und Nachteile der Vorschläge im Projektteam diskutiert werden. Das IPH hat mit dieser Vorgehensweise sehr positive Erfahrungen gesammelt, da die betrieblichen Mitarbeiter hierbei im Gegensatz zu Simulationsmodellen keine „Berührungsängste“ haben

Reallayoutplanung mit Papierschablonen
Bei der Idealplanung wurde zunächst ein Groblayout zur Umsetzung der Struktur erarbeitet, bei dem sämtliche Restriktionen z. B. durch das Gebäude oder technische Anforderungen seitens der Betriebsmittel unberücksichtigt bleiben. Das Ideallayout stellt somit eine weitgehend optimale Lösung basierend auf den funktionalen Erfordernissen des Produktionsprozesses dar. Gleichzeitig bot das Ideallayout einen objektiven Maßstab zur Bewertung der sich anschließenden Reallayoutplanung. Neben einem klar strukturierten Materialfluss wurde bei der Firma MFL insbesondere darauf geachtet, dass ausreichend definierte Abstellflächen für das Fertigungsmaterial vorgesehen werden, um den Suchaufwand für das Fertigungsmaterial zu verringern. Bei der folgenden Reallayoutplanung wurde das Ideallayout dann schrittweise an die räumlichen und technischen Restriktionen angepasst. Im Rahmen der Reallayoutplanung wurden vom Projektteam bei MFL drei Reallayoutvarianten entwickelt. Anhand einer Nutzwertanalyse wurden dann sowohl das Ideallayout als auch die Reallayoutvarianten bewertet. Durch eine Bewertung und den Vergleich mit dem Ideallayout werden die Vor- und Nachteile der Reallayoutvarianten deutlich, so dass eine Vorzugsvariante ausgewählt werden kann. Die Bewertungskriterien waren hierbei die Struktur des Materialflusses, die Transparenz der definierten Verantwortungsbereiche, die Anordnung zentraler Bereiche wie z. B. des Werkzeuglagers, das Arbeitsumfeld, die Flächennutzung und die Flexibilität der Layoutvariante im Hinblick auf zukünftige Änderungen der Strukturbereiche. Die ausgewählte Vorzugsvariante wurde in einer weiteren Detaillierungsstufe ausgeplant. Das dabei entstandene Feinlayout bildete eine wesentliche Grundlage für die reale Umsetzung des Planungsprozesses.

Zusammenfassung
Wie das vorgestellte Projekt zeigt, bieten die Restrukturierung, Erweiterung oder auch Neuplanung einer Fabrik oder von Fabrikbereichen ein großes Potenzial zur Verbesserung der Abläufe in Produktionsbereichen. Wichtig ist hierbei jedoch eine systematische Vorgehensweise. Daher unterstützte das IPH die Firma MFL bei ihrem Erweiterungsprojekt, um eben diese Potenziale ausschöpfen zu können. Nach der Umsetzung ist bei der Firma MFL bspw. der Suchaufwand für Fertigungsmaterial gesunken, aber auch die Sichtbereiche zwischen den Arbeitsplätzen konnten verbessert werden. Zudem wurden durch die Erweiterung die Strukturbereiche so entzerrt, dass auch die Belastungen für die Mitarbeiter wie bspw. Lärm und Geruch verringert werden konnten. Im Ergebnis konnte mit dem Erweiterungskonzept nicht nur die Transparenz über die Verantwortungsbereiche, das Arbeitsumfeld und die logistische Leistung verbessert werden, auch die Kunden honorieren die erhöhte Leistungsfähigkeit der neuen Struktur mit zusätzlichen Aufträgen.

 
Literatur: [VDI09] VDI 5200 Blatt 1: Fabrikplanung – Planungsvorgehen. VDI-Gesellschaft Produktionstechnik, 2009.
Autorenhinweis: Frauke Hertrampf studierte an der Leibniz Universität Hannover Wirtschaftsingenieurwesen. Sie ist seit September 2006 als Projektingenieurin am Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH (IPH) in der Abteilung Logistik beschäftigt.

MFL setzt neue Maßstäbe für den Mittelstand

Messekurier 2008 – Wir sind ein über 25 Jahre junges mittelständiges Unternehmen. 70 erfahrene Mitarbeiter gepaart mit modernsten Werkzeugmaschinen garantieren unseren Erfolg. Durch Schulungen, Seminare und nicht zuletzt dem Mut zu neuartigen Technologien sind wir dem Wettbewerb immer einen Schritt voraus.

Wir sehen uns nicht einfach nur als Lieferant, sondern als starker Partner an Ihrer Seite. Spezialisiert auf die Bereiche Formenbau, Werkzeuge und Vorrichtungen sowie den Sondermaschinenbau können wir unseren Kunden hohe Qualität zum fairen Preis bieten. Darüber hinaus steht Ihnen unser moderner und leistungsfähiger Maschinenpark für die Lohnfertigung zur Verfügung. Wir fertigen in einer modernen Bearbeitungsinsel, die sich durch optimierte Verkehrswege und Pufferflächen für das Material auszeichnet. Eine rechnergestützte Fertigungssteuerung garantiert optimale Auslastung der Maschinen und Anlagen. Unsere Prozessoptimierung sichert niedrige Kosten für Sie. Weiter verfügen wir über leistungsfähige 2D/3D-Arbeitsplätze mit allen gängigen CAD-Programmen. Gern unterstützen wir Sie bei Entwicklung, Projektbetreuung und Konzepterarbeitung.

 

Luftbild

Anspruchsvolle Formen nach Wunsch

Euromarkt 2009 – Wer Teile durch Spritzgießen oder Heißpressen formt, braucht dazu ein geeignetes Werkzeug. Das stellt die Maschinen & Formenbau Leinetal GmbH (MFL) aus dem nordwestlich von Hannover gelegenen Neustadt am Rübenberge her.

Das im Ortsteil Basse ansässige und in der zweiten Hälfte der 70er Jahre gegründete Unternehmen ist auf zwei Gebieten tätig: zum einen im Formenbau für Spritzgießteile, zum anderen als Lohnfertiger für den Maschinenbau. „Letztgenannter Bereich macht 60 Prozent unseres Geschäftsvolumens aus“, stellt Mario Kioscha, einer der Geschäftsführer, fest. „Wir führen im Kundenauftrag und nach dessen Vorgaben –zum Beispiel Zeichnungen – Dreh-, Fräs-, Schleif-, Erodier-, Tieflochbohr- und Schweißarbeiten inklusive Laserschweißen sowie Lasergravieren aus und bearbeiten dabei Materialien wie Stahl, Aluminium und Kunststoff.“ Für diese Arbeiten steht MFL ein umfangreicher und hoch moderner Park an CNC-Maschinen und Bearbeitungszentren zur Verfügung, in die in den vergangenen drei Jahren stark investiert worden ist. Auch im Formenbau arbeitet MFL auftragsbezogen. „ Wir fertigen Spritzgieß- und Aluminiumdruckgießwerkzeuge oder auch Gummiformen sowie Presswerkzeuge. Die Werkzeuge sind für besonders anspruchsvolles Spritzgießen, zum Beispiel zur Herstellung von Fahrzeug-Komponenten, bestimmt“. Am Standort kann auch produziert werden. Das nach DIN EN ISO 9001:2000 zertifizierte Unternehmen fertigt nicht nur im Kundenauftrag, sondern entwickelt auch. Besonders bemerkenswert ist das Spritzgießen mit Gasinnendruck sowie mit physikalischen und chemischen Schäumen. „Unsere Innovationen führen zu neuen, besseren Spritzgießwerkzeugen und Kunststoffkomponenten, die etwa im Automobilbau durch eine verbesserte Getriebesteuerung dazu beitragen, dass der Kraftstoffverbrauch deutlich sinkt“, nennt Geschäftsführer Udo Fenske ein Beispiel. „Über die reine Fertigung hinaus bieten wir unseren Kunden ein komplettes Service-Paket, das mit zum Teil am Standort ansässigen Partnern auch die Logistik mit einschließt. „Die MFL-Kunden kommen vor allem aus der Automobil-Industrie, dem Maschinenbau, der Telekommunikation und der Haushaltsgerätebranche. Mit seiner 70-köpfigen Belegschaft – darunter sieben Auszubildende – konnte das Unternehmen 2007 fünf Millionen EUR umsetzen. „Im Jahr 2008 konnten wir dasselbe Ergebnis erreichen“, bilanzieren die Geschäftsführer. „Wir sind schnell, flexibel, erfüllen Sonderwünsche und bieten bei großer fertigungstiefe alles aus einer Hand. Unser ERP-System haben wir vor kurzem erweitert, um uns noch effizienter und kostengünstiger zu organisieren. Künftig wird durch den neuen hallenkomplex und der Neugestaltung der Verkehrswege, inklusive Pufferflächen, eine effektivere Fertigung möglich.“

 

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MFL Leinetal und die Energieberater laden zur Pressekonferenz in Basse

Am Dienstag, den 24.März 2009 lädt MFL Leinetal anlässlich des Endspurts zur zweiten Runde des Energieeffizienzpreises KMU des enercity-Fonds proKlima und hannoverimpuls zur offenen Pressekonferenz in Neustadt Basse.

Nach dem großen Erfolg (2. Platz) in der ersten Runde wurde das MFL-Spar-Konzept mit 6.000€ belohnt. Nun ist der Startschuss für Runde zwei gefallen. Es geht um den Umsetzungspreis effizientes Energiewirtschaften. „Durch die Nutzung von Abwärme aus den Kompressoranlagen werden ca. 75% der Heizkosten gespart“ so Mario Kioscha (Geschäftsführer). MFL wird über die bisherigen Erfolge berichten und näher erläutern wie das hochgesteckte Ziel erreicht wird „Wir sind überzeugt von unserem Konzept und setzen es konsequent um. Das ist unser Beitrag für eine saubere Umwelt“ sagt Udo Fenske (Geschäftsführer). Die moderne Beleuchtungsanlage spare zusätzliche 5% Strom, so das Führungstrio.

Weiter ist eine Führung durch die Produktionshallen von MFL Leinetal geplant.

Beginn der Pressekonferenz ist 11.00 Uhr. Alle Medienvertreter sind herzlich eingeladen. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Mario Kioscha, 05032 – 95 47 50, info(hier ein @-Zeichen einfuegen)mfl-leinetal.de

 

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Gut organisierte Workshops sind Basis einer effizienten Produktionslogistik

MM Maschinenmarkt / Blech März 2009 Aus allen Nähten platzende Lager- und Produktionsstätten erfordern oft drastische An- und Umbaumaßnahmen. Bei systematischer Vorgehensweise bieten Restrukturierungen, Erweiterungen oder auch Neuplanungen von Fabrikbereichen großes Potenzial zur Verbesserung der Abläufe in den Produktionsbereichen.

Die Halle wird zu eng, die Maschinen stehen dicht an dicht. Neue Anlagen werden dort installiert, wo Platz ist. Die Folgen: In der Fertigung ist keine klare Struktur mehr zu erkennen und das Material muss über unnötig weite Strecken transportiert werden. Mit dieser Situation war auch die Maschinen- und Formenbau Leinetal GmbH (MFL) konfrontiert.

Den kompletten Artikel finden Sie hier sowie hier

 

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Pfiffig gespart: Firma nutzt Eigenwärme

Leinezeitung, 25. März 2009 – Statt 25 000 Liter Heizöl pro Jahr brauchen die Formenbauer von MFL nur noch 8500 Liter und den Stromverbrauch hat die Gesellschaft um 47.000 Kilowattstunden (15 Prozent) gesenkt. Möglich wurde das durch ein Sparkonzept, das die Wirtschaftsförderer von hannoverimpuls mit einem Effizienspreis ausgezeichnet haben.

Den Preis und damit verbundene 6000 Euro gab es für das Konzept, jetzt gibt es weitere 20.000 Euro, weil MFL als erstes der ausgezeichneten Unternehmen den Plan auch vollständig umgesetzt hat. Gestern waren Vertreter von hannoverimpuls vor Ort, um sich davon zu überzeugen. „Hervorragend“, urteilte Projektleiter Gernot Hagemann, das Unternehmen habe beispielgebend in den sparsamen Umgang mit Energie investiert. Rund 30.000 Euro hat sich die Geschäftsführung um Udo Fenske und Mario Kioscha die Umsetzung kosten lassen. Und überraschend festgestellt: „Das trägt sich innerhalb von zwei Jahren“, sagt Fenske. Wichtigster Teil des Ganzen ist die Nutzung von Eigenwärme, die bei der Produktion von Formteilen und Werkzeugen anfällt. Die Abwärme von Maschinen und Umwälzpumpen wird aufgefangen und gespeichert. Aber auch im Detail wird gespart: So mit Zusatzgeräten an Wasserhähnen, die den Durchfluss halbieren, ohne den Reinigungserfolg zu verringern.

Autor: Dirk von Werder

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Firmen können noch gewinnen

Leinezeitung 26. März 2009 – Noch haben kleine und mittelständische Unternehmen die Chance, sich um 20.000 Euro Preisgeld für vorbildliche Energiesparmaßnahmen zu bewerben. Die Betriebe müssen ein professionell erstelltes Konzept vorlegen und bis spätestens 30. Juni mit der Umsetzung begonnen haben.  Mit im Rennen sind auf alle Fälle die Basser Formenbauer von MFL, die (wie gestern berichtet) für ihr Konzept schon einen zweiten Preis und 6000 Euro erhalten haben. Die Umsetzung wird in einem zweiten Teil des Wettbewerbs der Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft hannoverimpuls bewertet.

Näheres dazu unter Telefon (05 11) 300 333 46 oder www.proklima-hannover.de.
Ein Sonderfonds der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützt Betriebe bei der Energieberatung mit bis zu 80 Prozent der Kosten.

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MFL spart bis zu 75 Prozent Energie

Neustädter Zeitung, 28. März 2009 –  Schlüssiges energiekonzept zahlt sich für die Firma aus

Energie-effizienz lohnt sich: Das Unternehmen Maschinen- und Formenbau leinetal (MFl) spart inzwischen durch innovative Maßnahmen bis zu 75 Prozent energie ein. „in diesen wirtschaftlich schweren Zeiten ein Pluspunkt“, wie Geschäftsführer Udo Fenske betont (…)

Als sich MFl am effizienzpreis der Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft „hannoverimpuls“ und des enercity-Fonds „proKlima“ beteiligte, hatte der Ölpreis ein Rekordhoch erreicht. Damals war man sich in der MFl-Geschäftsleitung einig: „Wir müssen etwas tun, um die energiekosten zu senken“. ein Konzept wurde entwickelt, mit dem die Firma auf Anhieb den zweiten Platz des Wettbewerbs belegte. Vor allem aber war MFl schnell, was die Umsetzung betraf. Damit bewirbt sich die Firma nun erneut: beim „hannoverimpuls-Umsetzungspreis“, der immerhin mit 20.000 euro dotiert ist Herzstück des energiekonzepts ist die Wärmerückgewinnung aus der Abluft der Druckluftkompressoren. Während die Wärme früher nach draußen geblasen wurde, sorgen heute Wärmetauscher dafür, dass die energie dem Heizungssystem zugeführt wird. „Unsere Heizölkosten sinken dadurch um rund 8.000 euro pro Jahr. Dem stehen investitionskosten von 21.000 euro gegenüber. Die investition amortisiert sich also schon im dritten Jahr“, rechnet Geschäftsführer Mario Kioscha vor. Auch den Stromverbrauch hat MFl gesenkt. Mit neuen Umwälzpumpen und einer effizienteren Hallenbeleuchtung spart das Unternehmen fast 50.000 Kilowattstunden pro Jahr. Wichtiger Nebeneffekt ist der Kohlendioxidausstoß: Statt bisher 69 Tonnen werden es jetzt nur noch 17 Tonnen des schädlichen Treibhausgases sein. Weiter konnte mit einfachen Maßnahmen auch der Wasserverbrauch halbiert werden, und eine fast 150 Quadratmeter große Photovoltaikanlage auf dem Dach sorgt für weitere einnahmen. „es ist einfach ein gutes Gefühl, etwas getan zu haben“, resümiert die Firmenleitung.

 

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